Willkommen in Grieskirchen, willkommen auf Schloss Parz!

Das Landschloss Parz bei Grieskirchen, mit dem dazugehörigen Wasserschloss, gehört zu den bedeutendsten Renaissancebauten Oberösterreichs. Mit der Bewilligung Kaiser Maximillians I. wurde es von Sigmund Ludwig von Polheim aus dem Abbruchmaterial der Feste Tegernbach errichtet.

Impressionen

Impressionen

Die Herrschaft Parz war ausgedehnt, selbst der Markt Grieskirchen, der 1613 zur Stadt erhoben wurde, zählte einst dazu.

An der Südfassade des Landschlosses befindet sich ein europaweit einzigartiger Freskenzyklus, der sowohl künstlerisch als auch ikonographisch als Hauptwerk der österreichischen und der süddeutschen Renaissancekunst gilt. Er verkörpert die Weltsicht eines humanistisch-protestantischen Landadeligen am Ende des 16. Jahrhunderts.

Zusammen mit dem Wasserschloss und dem umliegenden Park stellt die gesamte Schlossanlage Parz einen geradezu idealen Standort für die Landesausstellung dar.

Über den sogenannten „Parzer Höhenweg“ oder mittels Bummelzug ist der Ausstellungsstandort Schloss Parz bestens an das Stadtzentrum von Grieskichen angebunden.
Grieskirchen selbst präsentiert sich seinen Gästen als dynamische, kulturbewusste und pulsierende Bezirkshauptstadt, in der während der gesamten Dauer der Landesausstellung ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten wird.

Mit der Entdeckung der Neuen Welt beginnt auch in Europa eine Epoche des Aufbruchs. Ausgehend von einer Rückbesinnung auf antike Traditionen und Werte, bringt sie vor allem zahlreiche Errungenschaften in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technik mit sich.

Diese Epoche, heute als Renaissance bezeichnet, bedeutet für die Menschen aber auch einen grundlegenden Wandel gesellschaftlicher Werte. Der Abkehr vom geozentrischen und der Hinwendung zum heliozentrischen Weltbild folgt im Bereich der Religion das Entstehen der Reformationsbewegung durch die Lehren Martin Luthers.

Wenn auch Renaissance und Reformation nicht allerorts so deutlich sichtbare Spuren hinterlassen haben wie in anderen Ländern Europas, war diese Epoche für die Kultur- und Mentalitätsgeschichte des Landes ob der Enns doch über viele Jahrhunderte von prägender Bedeutung.

Die diesjährige oberösterreichische Landesausstellung auf Schloss Parz, mit der Evangelischen Kirche als Partner, versucht unter dem prägnanten Titel „Renaissance und Reformation“ die Spuren, die diese Zeit bis heute in unserem Lande hinterlassen hat, nachzuzeichnen.

Basierend auf umfassender Recherche hat ein Team aus Wissenschaftern unzählige Exponate aus dem In- und Ausland in einer einzigartigen Ausstellung zusammengetragen. Vom Gestalter perfekt inszeniert, lassen diese Kostbarkeiten der heimischen Kulturgeschichte die Besucherinnen und Besucher das Lebensgefühl der Renaissance nachvollziehen und dokumentieren gleichzeitig den Werdegang und die Ziele der Reformation in Oberösterreich.

Für Kinder, Schüler und Jugendliche gibt es auch bei der Landesausstellung auf Schloss Parz wieder zahlreiche interaktive Vermittlungsprogramme und einen Spielplatz. Der neu angelegte Renaissancegarten, entlang der Südseite des Schlosses Parz mit ihrem bedeutenden protestantischen Freskenzyklus, bietet allen Besucherinnen und Besuchern eine ideale Gelegenheit für Ruhe, Entspannung und Meditation.

Zahlreiche Rahmenveranstaltungen in Grieskirchen und der Region machen die diesjährige Landesausstellung auch zu einem beliebten Ausflugsziel für Jung und Alt.

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